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Weinwissen

Weinlagern


Der eigene Weinkeller

Wein als lebendiges Produkt stellt Ansprüche an seine Umgebung. Auf fünf Voraussetzungen gilt es besonders zu achten:

Den Keller richtig einrichten
Jede Flasche am richtigen Ort. Wein will seine Ruhe haben. Er sollte im Laufe seines Kellerlebens möglichst wenig bewegt und umplaziert werden. Da lohnt sich die Überlegung, welchen Platz die Flaschen von Anfang an erhalten sollen.

Weisswein mundet jung und kühl am besten. Er gehört darum in die unten liegenden Partien der Kellergestelle, da es in Bodennähe am kühlsten ist. Wenn Sie vom gleichen Wein verschiedene Jahrgänge haben, ist es sinnvol, jedem Jahrgang ein eigenes Gestellfach zuzuteilen. Einzelflaschen und Weine, die demnächst getrunken werden, können zusammen ins gleiche Fach gelegt werden.
Legen Sie die Flaschen stets mit der Etikette nach oben ins Gestell, damit Sie sie sofort identifizieren können. Oft erweist es sich als Vorteil, auch die einzelnen Gestellfächer mit Kärtchen oder kleinen Schiefertafeln zu kennzeichnen.
Das Weinsortiment, eine ganz persönliche Angelegenheit
Einen Weinkeller legen Sie sich in erster Linie für sich selbst und in zweiter Linie für Ihre Freunde und Gäste zu. Die eigenen Bedürfnisse bestimmen das Grundsortiment.

Weine für den Alltag:
-Tischweine, das müssen keine noblen Flaschen , sondern können auch schlichte Schöppchen sein.
-Weissweine für den Apéro oder für Fischgerichte
-Dessertweine zum Abrunden eines festlichen Mahles
-Süffige Landweine für spontane Einladungen
-Passende Weine für die internationale Küche
-Persönliche Weinentdeckungen von Reisen oder Ferien.
-Ehrenplätze verdienen lagerfähige Tropfen für Jahre mit besonderen Ereignissen

Bedarfsbestimmung
Ermitteln Sie zuerst wie viele Flaschen welcher Provenienz Sie und Ihre Familie im Jahr trinken, wie oft Sie weinverständigen Besuch haben, wie viele Flaschen Sie einerseits verschenken und andererseits geschenkt erhalten. Berüchsichtigen Sie dabei, dass beispielsweise Ihre Tischweine nicht länger als zwei Jahre im Keller bleiben sollten, während die grossen, jedoch selten gebrauchten Flaschen vielleicht 10, 15 oder mehr Jahre Lagerung vertragen.

Wie ein Kellerbuch aufgebaut ist
Sofort trinkfähige Tischweine nehmen eine untergeordnete Stellung ein und müssen nicht umfassend beschrieben werden. Weine für längere Vorratshaltung bilden den Hauptteil. Alle Details über Herkunft und Bezugsquelle, wie der Wein geschmeckt und was er gekostet hat, was man dazu gegessen, wann, wo und mit wem man ihn getrunken hat, können erfasst werden. Wichtig ist nicht nur die Anzahl der Flaschen, sondern die Lebenserwartung des Produkts.

Kellertemperatur
Möglichst konstante Temperatur
Die Temperatur soll nicht unter 5 Grad fallen un nicht über 15 bis höchstens 17 Grad steigen, und diese tolerierbaren Schwankungen sollen langsam vor sich gehen, wie der Wechsel der Jahreszeiten. Was geschieht, wenn der Keller ständig zu kühl ist? Zum einen altert der Wein langsamer, was kein Nachteil sein muss. Zum andern scheidet er möglicherweise Weinstein, d.h. kristallisierte Weinsäure, aus, was den Weingeschmack höchstens unwesentlich verändert.
Ein zu warmer Keller hingegen lässt den Wein rascher altern, was namentlich bei leichteren Weissweinen unerwünscht ist. Viele von ihnen munden am besten, solange sie jung, frisch und spritzig sind.

Luftfeuchtigkeit
Als ideal für die Weinlagerung erweist sich eine relative Luftfeuchtigkeit von 70 %. Sie sollte möglichst konstant bei diesem Wert verharren und nie für längere Zeit unter 50% fallen oder über 80% steigen.
Wein ist ein lebendiges Produkt, Wein atmet. Darum darf im Weinkeller keine dicke Luft herrschen. Sie könnte den Wein muffig und dumpf machen. Ein Schacht oder Oberlicht muss für die nötige Frischluftzufuhr sorgen.

Lichtverhältnisse
Kein Tageslicht
Weinflaschen sind "lichtscheue Gebinde"... Die UV-Strahlen des Sonnenlichts schaden dem Wein - aber auch das grelle Licht von Neonröhren.

Optimale Reife
Welche Jahrgänge werden wie bewertet und wann können sie mit optimalstem Genuss getrunken werden?
Eine recht vollständige Übersicht über die Qualität und Trinkeife der Weine aller wichtigen Regionen in Frankreich, Italien, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien, Südafrika, Australien, Kalifornien und Südamerika gibt die Vinagenda der St. Jakobskellerei, und zwar jährlich nach neuesten Erkenntnissen für die vorangehenden 20 Jahre nachgeführt.


Vicoloweine  by Nigro Hotel & Gastro Services
4500 Solothurn (Schweiz)
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